Frage: "Welche Möglichkeit bietet Freifunk für Gewerbetreibende".
Antwort:
*Wlan im Laden ohne Haftung
*Anschluss teileln mit Nachbarn
*die stadt lebenswerter machen. in einer lebenswerten stadt / aufenthaltsqualität hält man sich lieber auf und konsumiert dann auch.
*man lernt die Stadtr durch erfahrung und nicht karten kennen. entdeckt neue Läden dbeim bummelln.
*Angst, vor dem Pöbel der vor dem KLaden sitzt und internet schnurrt

Frage: Was muss denn sonst so in den Artikel rein?
Antwort:
* Wer sind wir
* Warum machen wir das
*Datensicherheit / Trennung der Netze Freifunk - eigenes Netz
*Wieso sollte ich als Gewerbetreibende mitmachen
*ein wenig Technik
*Haftungsfrage erklären
*Wieso Wlan in zukunft wichtig ist
*keine angst vor der konkurrenz aus dem netz -> aktiv den wettbewerb angehen

Frage: "Was ist Freifunk (Idee, Funktionsweise, Entwicklung in Wiesbaden und auch Deutschlandweit, Mitmachen)"
Antwort:
*Idee: Ein dezentrales, neutrales Netz in Bürgerhand, welches vor Störungen geschützt ist, aufzubauen. Ähnlich der Post, die auch nur Briefe transportiert.
*Funktionsweise A: Router meshen, bilden so ein selbstständiges Netz
*Funktionsweise B: Internet vom Handy -> Router -> Tunnel zum Freifukserver, der über den eigenen Anschluss geht- Internet
*Entwicklung in Wiesbaden: neuer Knoten (Router) alle drei Tage - http://map.wiesbaden.freifunk.net/data/nodes/globalGraph_365d.png
*Entwicklung in Deutschland: ~20.000 Knoten in gut 100 communities

Frage: "Vorteile Freifunk (Rechtliche Grundlagen, technisch einfach umzusetzen, kostengünstig)"
Antwort:
*keine anmeldung
*einfach handhabung
*Unterstützung einer lokalen Bürgerinitiative
*Nicht nur "dumme" Internet-Zugangspunkte, sonder ein stadtweites Netzwerk, das (im idealen Zielbild) auch interne Kommunitkation erlaubt ohne abhängig vom Internet zu sein.
Frage: "Möglichkeiten für Gewerbetreibende (Cafes, Restaurants, Hotels, Arztpraxen, Makler, Handwerksbetriebe, Geschäfte - alle mit Publikums- oder Kundenverkehr. Praktische Beispiele, die erläutern, was es bringt: Service für Kunden, Kundenbindung...)"
Antwort:
*auch Gewerbe ohne Publilumsverkehr
*als Händler in der Straße / Stadt zusammenarbeiten für ein gutes Kundenangebot -> zusammenhalt stärken -> gemeinsame projekte (straßenfest) -> Anlcoken von kunden, da diese sich in der Stadt wohler fühlen / man geht gerne einkaufen bze essen in der stadt
*Vernetzung der Gewerbetreibende




Die Idee ist ein erstes WLAN-Netz zwischen unterschiedlichen Händler in der selben Straße in Wiesbaden zu organisieren. Ziel ist es die Attraktivität des lokalen Einzelhandel durch ein neues, zusätzliches, soziales Angebots zu erweitern.

Viele Gastronomen bieten heute bereits WLAN an, aber wieso nur diese und nicht auch Einzelhändler? Durch die Verbreitung von Smartphones, vergleichen Kunden heute bereits beim Bummeln im Geschäft die Preise. Der Einzelhändler sollte diesen Vergleich nicht fürchten, sondern ihn proaktiv entgegen treten und den Kunden ein freies und offenes Wlan zur Verfügung stellen.

Das Wlan-Netz konnte über Freifunk realisiert werden. Dies hätte neben der fachlichen Beratung über die Technik, Hilfe beim Einrichten des WLAN-Netzes und der Übernahme der Haftung durch Freifunk noch einen sozialen Vorteil. Freifunk ist ebenfalls ein soziales Projekt, welches der Inbegriff von Geben und Nehmen, von Bürger zu Bürger durch alle soziale Schichten ist.

Eine kleine, lebendige Straße abseits der Haupteinkauftsstraße mit vielen inhabergeführten Geschäften mit einem breiten Angebotsspektrum ist die Mauergasse in der Innenstadt.

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WLAN mittels Freifunk zur Attrativitätssteigerung der Innenstadt

In Deutschland ist es noch eine Seltenheit, während in eurpäischen Ländern offene WLANs in der Innenstadt heute bereits zur Normalität gehören. Kunden können sich einfach und bequem in die durch Gewerbetreibenden zur Verfügung gestellten WLANs einloggen. Durch die Verbreitung von Smartphones ist der Bedarf gegeben. Kunden vergleichen heute bereits beim Bummeln im Geschäft die Preise online. Der Gewerbetreibende sollte diesen Vergleich nicht fürchten, sondern ihn proaktiv entgegen treten und so auf die Veränderung des Lebens eingehen. Ziel der Bereitstellung von WLAN ist es Attraktivität des lokalen Einzelhandels durch ein neues und zusätzliches Angebots zu erweitern. Bereits heute gibt es dutzende Anbieter von WLAN, deren Angebot speziell auf Gewerbetreibende zugeschnitten ist und ihnen die Einrichtung und Wartung abnehmen und vor allem die berühmt-berüchtigte Störerhaftung übernehmen. Eine Alternative zu diesen Insellösungen bietet Freifunk.

Freifunk ist der Zusammenschluss von vielen einzelnen Routern zu einem gemeinsamen Netz. Dies hat den Vorteil, dass der Kunde sich nicht in jedem Geschäft in ein anderes WLAN einloggen muss. Der Kunde bleibt während seines Einkaufes in der Stadt immer im selben Netz. Ein weiterer Vorteil von Freifunk ist seine einfache Handhabung für Kunden. Es ist keine umständliche Registrierung mit anschließender Anmeldung oder das fehlerintensive Abtippen von Passwörten nötig. Einfach das Freifunk WLAN-Netz auswählen und fertig. Schon ist man im Internet.
Um Freifunk anbieten zu können genügt es einen Freifunk-Router als zusätzliches Netzwerkgerät an seinen bestehenden Router anzuschließen. Die Freifunk-Router sind z.B. im PC-Shop XXX (Name einfügen) für rund 50 Euro zu erwerben.


Freifunk wird in Wiesbaden von einer Gruppe von Freiwilligen in Gemeinschaftsarbeit gepflegt. Die Freifunk-Community sorgt dafür, dass auch hinter den Knoten alles funktioniert. Sie pflegt und erweitert die Software für die Knoten und gibt fachliche Beratung über die Technik. In der Freifunk-Community engagieren sich mehrheitlich IT-Spezialisten. Damit es Freifunk noch lange gibt, arbeiten wie eng mit dem Verein Freifunk Mainz e.V. zusammen. Die Motivation für das ehrenamtliche Engagement liegt bei vielen Freifunkern darin, dass sie den Zugang zu Informationen, welcher elementaren Bestandteil unseres täglichen Lebens geworden ist, und die Möglichkeit, diese selbst zu verbreiten, erhalten bzw. ausbauen wollen. Sich Informationen beschaffen und bearbeiten zu können gehört zu den wesentlichen Voraussetzungen einer funktionierenden Demokratie. Dadurch, dass das Internet und alles, was damit zusammenhängt, von der Politik lange Zeit nicht als wichtig eingestuft wurde, ist die elektronische Kommunikation heute in wesentlichen Teilen der demokratischen Kontrolle entzogen und liegt in den Händen weniger, großer Telekommunikationskonzerne. Freifunk stellt sich demgegenüber als Alternative auf. Eine Alternative, die für jeden frei zugänglich ist, die für den Endbenutzer kostenfrei ist und die auch dann noch besteht, wenn andere Konzerne möglicherweise Pleite gehen. Darum geht es, um nicht mehr und nicht weniger: dass alle Menschen an der Gemeinschaft teilhaben können.

Freifunk Wiesbaden erreicht man unter info@freifunk-wiesbaden.de


==== Überarbeitete Version von Silke ====

Attraktivere Innenstädte dank Freifunk-WLAN

Andrea bummelt durch die Stadt. Sie ist auf dem Weg in den Spielwarenladen, um ein Geschenk für ihren Neffen abzuholen. Das hat sie zuvor im Internet via “Click and Collect” bestellt. Im Vorübergehen scannt sie mit ihrem Smartphone den QR-Code in einem Schaufenster. Im Browser öffnet sich die Internetseite des Geschäfts mit Produktinformationen und aktuellen Angeboten. Da erscheint auf ihrem Smartphone eine Nachricht ihrer Freundin, die zufällig in der Nähe in einem Café sitzt - kurzentschlossen setzt sie sich auf einen Latte Macchiato zu ihrer Freundin.

WLAN - Ein Service-Faktor
Zukunftsmusik? Nur etwas für Menschen mit teurer Flatrate? Weit gefehlt. Was sich in Deutschland noch im Aufbau befindet, ist in anderen europäischen Ländern schon lange Normalität: Frei nutzbare WLAN-Netze. Ohne Registrierung, ohne Einloggen - flächendeckend in den Innenstädten vorhanden. Das Angebot, Internet über frei zugängliche WLANs der Gewerbetreibenden nutzen zu können, steigert die Attraktivität der Innenstädte enorm - nicht nur für den Kunden. Cross Channel-Aktionen am POS erreichen beispielsweise eine viel größere Zielgruppe, wenn den Kunden ein WLAN im Laden zur Verfügung steht. Auch in Deutschland gibt es viele Anbieter, die WLAN speziell für Gewerbetreibende anbieten und sowohl Einrichtung als auch Wartung der Geräte übernehmen. Der Nachteil dieser Insellösungen zeigt sich für den Kunden: In jedem Geschäft muss er sich neu registrieren und einloggen. Eine Alternative hierzu bietet Freifunk.

Freifunk - unkompliziert für Anbieter und Kunden
Beim Freifunk werden Internet-Router mit einer Freifunk-Software ausgestattet, sodass sich benachbarte WLAN-Netze zu einem gemeinsamen Netzwerk verbinden. Dadurch muss der Kunde nur einmal das Freifunk-WLAN auswählen und bleibt dann für seinen gesamten Aufenthalt in der Stadt immer im selben Netz. Da es sich bei Freifunk um freie WLANs ohne Passwort handelt, entsteht der Vorteil, dass sich Kunden nicht registrieren oder nach einem komplizierten Passwort fragen müssen.
Um Freifunk anzubieten, ist lediglich ein zusätzlicher Router notwendig. Dieser Router wird mit der Freifunk-Software bespielt und an einen bereits bestehenden Router angeschlossen. Preislich liegen diese Geräte bei rund 50 Euro. Es entsteht keine vertragliche Bindung an einen kommerziellen Anbieter. Die Software bietet auch einen Schutz gegen Zugriffe auf das eigene Netzwerk. Da Freifunk das Providerprivileg nach §8 TMG genießt, entfällt die Störerhaftung. Die aktuelle Rechtssprechung bestätigt diesen Sachverhalt: Als Diensteanbieter ist man für fremde Informationen, die übermittelt werden, nicht verantwortlich.

Ein WLAN-Netzwerk für Wiesbaden und Umgebung
„Freifunk Wiesbaden“ ist eine nicht-kommerzielle Initiative mit dem Ziel, ein WLAN-Netzwerk in Wiesbaden und Umgebung aufzubauen, das offen und frei zugänglich für alle ist und lokaler Kommunikation und Partizipation dient. Gewerbetreibende können ebenso wie Bürger selbst Teil dieses Netzwerks werden und einen Freifunk-Knoten, d.h. einen WLAN-Router, betreiben. Freifunk wird in Wiesbaden von einer Gruppe von Freiwilligen in ehrenamtlicher Gemeinschaftsarbeit gepflegt. Vorwiegend IT-Spezialisten sorgen dafür, dass auch hinter den Freifunk-Knoten alles läuft. Sie pflegen und erweitern die Software für die Router und geben fachliche Beratung zur Technik. Die Eintragung dieser Gemeinschaft als Verein ist in Planung, um eine langfristige Betreuung sicher zu stellen. In ganz Deutschland kümmern sich lokale Freifunk-Gemeinschaften und -Vereine um Freifunk-Knoten, stellen Freifunk auf öffentlichen Veranstaltungen vor und organisieren den Ausbau des Netzes. Dabei werden sie zunehmend auch von Kommunen unterstützt.

Freifunk Wiesbaden erreicht man im Internet http://wiesbaden.freifunk.net/ und per Mail info@freifunk-wiesbaden.de